Spread the Word

Blogschreiben ist eine äußerst persönliche Sache, klar. Jetzt mal ohne Wertung bitte. Sie hat auch was therapeutisches in sich, ist grad mein neuer Eindruck. Man will ETWAS teilen, was man eigentlich im Hinblick auf die ursprüngliche Intensität der Erfahrung nicht festhalten kann. Und hier auf der Insel gilt das um so mehr. Zum Zeitpunkt des Schreibens, wie zeitnah auch immer es geschieht, hat man DAS eigentlich nicht mehr parat, nur den Ausklang. Nachdieseln würde man in Deutschland sagen. Mann will aber trotzdem irgendwie alles in Worten ergreifen und teilen. Aber für wen? Für andere? Für sich? Warum und wie geht das überhaupt? Oder nocht schlimmer: wie kommt es an? Den Blog aus Hawaii schreibe ich gerne für Euch alle, meine Lieben, die hier mit mir nicht sein könnt. Und für mich tue ich das von dem Wunsch geleitet, das Wertvolle (ein subjektiver Begriff, ich weiß) nochmals ins Bewusstsein zu rufen, in der Hoffnung, die langsam aber unwiderruflich verblassende Erinnerung noch eine Weile länger bei sich zu halten, als die Realität das erlaubte.
Übrigens. Die hawaiianische Sprache lebt und wird hier in Schulen unterrichtet. Sie hat nur zwölf Buchstaben und ganz viele Betonungszeichen. Und das reicht, um die Bibel zu übersetzen. Also geht doch, …nö?

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s