Verkehr(t)

Jeder Amerikaner auf Hawaii besitzt einen Offroadwagen und einen Harley Davidson. Mit ersterem fährt er einkaufen und mit zweiterem zur Arbeit. Wenn die lauten hungrigen Monster, die übrigens mit den nüchtern aussehenden europäischen SUV nicht zu verwechseln sind, vorbeifahren, denkt sich ein noch nicht akklimatisierter Inselbesucher, dass Hualālai nach zwei hundert Jahren schon wieder ausgebrochen ist. Je größer und lauter, um so besser. Und noch was: Jedes dieser Fahrzeuge hupt, wenn es ab- oder aufgeschlossen wird. Tags und nachts. Am besten dreimal. Der Motor und die Klimaanlage bleiben immer an, der Sprit kostet nichts, ist ja klar.

Es gibt Straßenkreuzungen, an denen kein Rechts vor Links gilt, sondern ein Stoppschild von allen Richtungen die freie Durchfahrt verhindert. Dies hat zu Folge, dass alle anhalten müssen und weiterfahren dürfen in der Reihenfolge, in der sie angehalten haben.

Ab und zu mal sieht man auf der Highway einen freundlichen Hinweis darauf, dass angeschnallt sein das „Federal Low“ vorsieht und einige tun das sogar. Im Gegensatz dazu fühlen sich alle Motorradfahrer/innen irgendwie verpflichtet, KEINEN Helm zu tragen. Safety bzw. Security first!

Ein Kommentar zu „Verkehr(t)

  1. Hey Dalibor. Dank deines Blogs habe ich mich nun gegen das Abo einer Tageszeitung entschieden. Also: Halt uns weiter auf dem Laufenden. Und WILLKOMMEN ZURÜCK!
    Christoph

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